Selbstmarketing für Blogger: warum guter Traffic gratis ist

Ein Gastbeitrag von meinem Kollegen und Freund Benedikt Ahlfeld. Viel Spaß beim lesen, und das kommentieren nicht vergessen :-)

Benedikt Ahlfeld

Selbstmarketing für Blogger: warum guter Traffic gratis ist

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„Du lügst!
Das können keine echten Zahlen sein…
Unmöglich!

Das ist die typische erste Reaktion, wenn Blogger-Kollegen die Zahlen meiner Website sehen. Die zweite Reaktion ist dann meist:

„Ok, aber das kostet dich bestimmt massig Kohle für den ganzen bezahlten Traffic. Bist du bei AdWords?

Aber auch die Antwort auf diese Frage überrascht die meisten. Es scheint fast so, als gäbe es in der deutschsprachigen Bloggosphäre den fest eingebrannten Glaubenssatz, dass Besucher anzulocken nicht unbedingt zu den einfachsten Übungen gehört. Vor allem, wenn mit der Seite auch noch Geld verdient werden soll. Wie man auch ohne einen Cent in die Hand zu nehmen heißen Traffic (und das heißt: themenaffine, zielgruppenspezifische und dadurch besser konvertierende Besucherströme) generiert, darum geht es in diesem Blogartikel. Klingt spannend? In 5 Minuten weißt du, wie es geht.

Mein Blog ist mit einer zu großen Teilen von Markus Cerenak (www.MarkusCerenak.com) konzipierten Marketingstrategie im März 2013 neu gestartet und hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Warum? Weil ich die „normalen“ Zahlen gewöhnt war, die viele Blogger heute haben. Als Beispiel: selbst beliebte Seiten, die seit über 5 Jahren online sind, haben durchschnittliche Zugriffszahlen von 1.000 bis 2.5000 Besuchern im Monat. Alle Seiten, die mit unserer Selbstmarketing Strategie aufgebaut wurden, erreichen regelmäßig 10.000 Besucher und aufwärts. Das ist das 10-fache von dem, wofür andere Menschen jahrelang hart Aufbauarbeit geleistet haben. Wie kriegen wir das hin?

Selbstmarketing, das funktioniert.

„Content is King“

Diesen Leitsatz, dass der Inhalt besonders wichtig ist – gerade im Medium Blog und Website – kennt jeder, der sich für einige Zeit mit diesem Business beschäftigt. Doch leider nehmen ihn sich manche Menschen so zu Herzen, dass sie auf das Gesamtkonzept vergessen. Ohne roten Faden, also den passenden Rahmen – besser gesagt einen Redaktionsplan – verlieren sich viele gute Blogs nach einiger Zeit in Themen, die nicht mehr zur ursprünglichen Zielgruppe passen. Und damit verlieren sie ihre Leserschaft. Oder: das Konzept fehlt von Anfang an und obwohl brav und regelmäßig neue Artikel veröffentlicht werden, kommen keine (neuen) Besucher.

Um dem Motto „Content is King“ gerecht zu werden ist der wichtige erste Schritt also, ein klares Konzept zu erarbeiten:

1. Was ist das Kernthema meiner Seite,was ist die Hauptaussage?
2. Welche konkreten Probleme meiner Leser löst mein Blog?
3. Wie kann ich sowohl auf der Startseite als auch auf einem einzelnen Artikel genaudas kommunizieren?
4. Was erwarten meine Leser von meinem Blog und zukünftigen Artikeln?

Ich möchte diese Fragen beispielhaft an meinem eigenen Blog www.BenediktAhlfeld.com beantworten:

1. Führe ein Leben nach eigenem Standard und befreie dich von äußeren Zwängen.

2. Heraus finden,was man wirklich will und genau das dann auch im echten Leben umsetzen.

3. Headline,Kernbotschaften und persönliche Vorstellung finden sich ganz oben auf der Seite (auch ein sehr wichtiger Bereich für das Verwandeln von Besuchern in regelmäßige Leser durch Eintragungsmöglichkeit in das eMail Abo). Das Menü bietet einen „Neu? Starte hier“ Bereich. Auch auf einzelnen Artikelseiten findet sich im Footer eine kurze Info über meine Person und in der Sidebar gibt es die beliebtesten Artikel, die auch indirekt klar machen, um welche thematischen Schwerpunkte es im Blog geht.

4. Seine Leser besser kennenzulernen ist einer der Schlüsselfaktoren für langfristigen Erfolg als Blogger oder Internet Marketer. Somit gehe ich auf jeden Kommentar persönlich ein, lese alle eMails die ich bekomme und beantworte sie auch persönlich. Dadurch gewinne ich ein besseres Verständnis für die Erwartungen meiner Leserinnen und Leser und zugleich auch eine Inspiration für neue Themen.

So machst du Leser zu Fans

Wenn du für dich ein klares Konzept erstellt hast, das deine Stärken und thematischen Schwerpunkte aufzeigt, erstellst du nun auf Basis dessen einen knackigen Text, der ganz kurz umrissen diese Hauptaussagen so wiedergibt, dass neue Leser auf einen Blick sofort wissen, worum es bei deiner Seite geht.

Zudem solltest du eine eigene „Welt“ aufbauen, innerhalb derer sich deine Besucher sofort wiederfinden. Damit meine ich: kein WordPress-Theme von der Stange, das alle anderen auch nutzen. Sondern ein einmaliges Design, das im Idealfall genau für deine Anforderungen konzipiert wurde. Einen eigenen Schreib- und Sprachstil, durch den deine Leser dich im besten Fall wieder erkennen, auch wenn sie einen Artikel lesen, der nicht auf deiner eigenen Seite (in deiner „Welt“) erschienen ist. Und natürlich, wenn du Fotos nutzt, einen speziellen Stil (zum Beispiel indem du wie ich selbst geschossene Aufnahmen verwendest oder einen individuellen Filter drüber laufen lässt, wie es mit vielen (auch kostenlosen) Bildbearbeitungsprogrammen möglich ist.
Nun unterscheidest du dich im Kozept klar von den anderen. Herrje, du unterscheidest dich schon dadurch, dass du überhaupt ein Konzept hast! Und nun geht es darum, deine Leser zu Fans zu machen.

Auch hier gilt wieder: „Content is King“. Es braucht nicht nur einfach gute Inhalte. Es braucht legendäre Inhalte! Artikel, die man sonst nirgendwo anders findet und die den Nerv deiner Zielgruppe treffen. Wie du herausfindest, was sie wollen habe ich schon weiter oben geschrieben. Jetzt löst du etwa ein spezielles Problem deiner Abonnenten und bittest dann deine regelmäßigen Leserinnen und Leser darum, diesen Artikel in ihren sozialen Netzwerken zu verteilen. Diese Strategie mag etwas ungewöhnlich klingen. Jedoch: wenn deine Leser von dir und deinem Projekt überzeugt sind (und das sind sie, wenn du dich an die Selbstmarketing-Strategie hältst), dann unterstützen sie dich gerne dabei, deine Artikel zu verbreiten.

Und so wirst du – so wie ich damals auch – positiv überrascht sein von der unglaublichen Resonanz, die deine Inhalte auslösen. Das besondere hieran: wenn deine Fans Artikel empfehlen passiert automatisch ein sogenannter „positiver Image-Transfer“. Teilen dieselben Menschen wiederholt Inhalte einer Seite, ist die Wahrscheinlichkeit, dass deren Freunde sich das ebenso ansehen, deutlich höher, als wenn sie es nur einmal sehen. Damit erzeugst du einen viralen Effekt, der dir aber nicht „irgendwelchen“ Traffic bringt, sondern eben „heißen“. Eine Vorauswahl deiner Zielgruppe hat bereits statt gefunden. Denn Menschen, denen dein Projekt gefällt, haben ziemlich sicher auch Freunde, die aufgrund ähnlicher Interessen ebenso Gefallen an deiner Idee finden. Somit schaffst du ein schnelles Wachstum von Null weg – sogar ohne Geld in gekauften Traffic zu investieren!

Alles Liebe,
Benedikt

Über Benedikt Ahlfeld:
Benedikt Ahlfeld ist Autor, Trainer und Infopreneur. Er ist der Überzeugung, dass viele Menschen nicht ihr volles Potential leben. Die meisten geben sich mit weniger zufrieden und finden sich damit ab, dass nicht alles so läuft, wie man es sich eben vorgestellt hat. Auf seinem Blog www.BenediktAhlfeld.com schreibt er darüber, wie man sich von diesen Blockaden befreit und ein Leben nach eigenem Standard führt. Sein Marketing Know-How gibt er mit dem Projekt www.TrafficOfTrust.com weiter.

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Über den Autor

Ralf SchmitzRalf Schmitz ist Affiliate-Marketing-Experte mit jahrelanger Erfarung, Autor des Bestsellers "Der Affiliate König", und erfolgreicher Internetunternehmer. Seit 2009 lebt Ralf Schmitz auf Mallorca und arbeitet dort immer wieder an neuen innovativen Ideen. 2012 wird er mit dem Produkt "AffiliatePowerMarketing" die nächste Generation von Internet-Marketing einläuten.Alle Beiträge ansehen von Ralf Schmitz

  1. Sharif
    Sharif06-27-2013

    Also der Beitrag trifft es, wies tatsächlich ist. Je besser der Content ist je indivdiueller und aktueller, umso mehr Leser zieht man. War selber überrascht. xD.

  2. Philipp Hirzberger
    Philipp Hirzberger06-27-2013

    Hey Ralf,

    danke für den Gastbeitrag. Es zeigt sich wieder einmal, dass eine Vision und ein Plan die Grundlage für ein funktionierendes Business sind – auch online.

    Im Grunde gibt es viele Möglichkeiten ein online Projekt anzuschieben, aber die beschriebene ist sicher einer der Nachhaltigsten.

    Gratuliere zu deinem Erfolg Ben!

    LG Philipp

  3. Vladislav Melnik
    Vladislav Melnik06-27-2013

    Hi Ralf, hi Ben,

    danke für den Beitrag!

    Stimme dir vollkommen zu. Vor allem zum Punkt 4, das ist ein oft unterschätztes Element zum Aufbau von Beziehungen – das predige ich auch immer! :)

    Gruß
    Vladislav

  4. Martin Fuchs
    Martin Fuchs06-29-2013

    Hallo Ralf & Ben,

    eine sehr eindrückliche und glaubhafte Darlegung einer Erfolgs-Strategie für Blog-Marketing.

    Natürlich ist die Herausforderung das Umsetzen des Ganzen und die hochwertigen Inhalte…

    Lieber Gruss

    Martin

  5. Martin Eberth
    Martin Eberth06-29-2013

    Danke Ben, echt guter Beitrag!
    Gruss aus München, Martin

  6. Gerhard Minsel
    Gerhard Minsel06-29-2013

    Hallo Ralf & Ben,

    Das kann man sich echt auf der Zunge zergehen lassen. Richtig einfache und hilfreiche Sachen stehen in dem Artikel.

    Das kann man sich auch zweimal durchlesen. 😉

  7. Klaus-Ulrich Schuldt
    Klaus-Ulrich Schuldt06-30-2013

    Hallo Ralf, Hallo Ben,
    ich stehe noch am Anfang mit meiner Arbeit im Internet. Ralf ich habe viele hilfreiche Dinge an
    diesem Wochenende von dir gesehen und gelesen. Ben sein Artikel bringt das alles noch einmal
    auf den Punkt. Wie schreibt Gerhard Minsel, man kann das auch zweimal lesen.
    Für mich, der neu anfängt ist zweimal lesen ein “ Muss „.
    Euch beiden herzlichen Dank und mit den besten Grüssen

    klaus-Ulrich Schuldt

  8. Werner
    Werner06-30-2013

    Toller Beitrag. Ich würde es gut finden wenn es mal Vergleichs Bsp. geben würde. Was ist denn ein guter und ein schlechter Artikel?

    • Ralf Schmitz
      Ralf Schmitz07-01-2013

      Hallo Werner, vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist so natürlich schwer zu sagen. Das liegt ja eigentlich in der Bewertung des Lesers.

  9. Michel
    Michel07-17-2013

    Ein Artikel mit großem Mehrwert. Bezüglich der Frage nach gutem und schlechtem Artikel… da habe ich bei SocialTriggers eine gute How-To-Anleitung gefunden…

  10. Tim
    Tim08-02-2013

    Kann Benedikt da nur zustimmen, ein Konzept ist absolut wichtig und wird von den meisten Bloggern brutal unterschätzt, ist eben auch ne Menge Aufwand. Der Lohn ist dafür ungleich größer!

    Grüße

    Tim :)

  11. Rick
    Rick10-08-2013

    Hi, schliesse allen an, sehr guter beitrag und „Conent ist King“ ohne das geht es nicht.

  12. Miriam
    Miriam12-25-2013

    Content ist King – ich liebe es. Denn der Kunde möchte Mehrwert.

    Danke.

    Miriam

  13. Marko Hamel
    Marko Hamel02-23-2014

    Lieber Ralf, Lieber Ben,

    ein ausgezeichneter Artikel. Ich habe den Traffic-of-Trust-Kurs bei Ben besucht und war begeistert. Insbesondere die Konzepte „Content is King“ und die Entwicklung eines ganz personalisierten Webauftritts hat Wunder gewirkt.
    Dank Traffic-of-Trust steht mein Projekt VisualSelling (http://www.visualselling.de) – und es war und ist ein riesiger Spaß, der einfach Fans findet.

    Dankeschön.

    Marko

  14. Rigo Dade
    Rigo Dade10-06-2014

    Wirklich sehr guter Artikel, „Content is king“ ist wohl wirklich einer der Wichtigsten Punkte.
    Natürlich gibt es viele Möglichkeiten Traffic zu erzeugen, aber dennoch muss der Content gut sein, sonst bringt das alles nichts.

    Ihr solltet auch auf jeden Fall, auf bens Blog vorbei schauen und sich in seinen Verteiler eintragen.
    Das Startpaket bietet wirklich sehr großen Mehrwert und Unterhaltung.

    Gruß
    Rigo

  15. Ruth
    Ruth10-26-2014

    Hallo Alle, die diesen spannenden Blog gelesen haben. Hier kann ich mich nur anschliessen und muss ergänzend dazu sagen, dass sich die Seite von Ralf schon nur dadurch abhebt, dass er keinen Bullshit rauslässt und Klartext über das Business spricht. Danke Ralf.

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